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Red Hat steigt ins Datenbank-Rennen ein

26.06.2001 | 10:34 Uhr |

Red Hat hat sein erstes Datenbankprodukt vorgestellt. Mit seiner OpenSource-Alternative will der Linux-Distributor alteingesessenen Datenbank-Anbietern wie Oracle und IBM Konkurrenz machen.

Red Hat hat sein erstes Datenbankprodukt vorgestellt. Mit seiner OpenSource-Alternative will der Linux-Distributor alteingesessenen Datenbank-Anbietern wie Oracle und IBM Konkurrenz machen.

Das Produkt mit dem Namen Red Hat Database sei für mittelgroße Organisationen und Unternehmen gedacht und basiere auf der OpenSource-Datenbank PostgreSQL, wie das Unternehmen bekannt gab.

Red Hat , bekannt für seine Linux-Distribution, berichtete letzte Woche, in diesem Quartal schwarze Zahlen zu schreiben. Nachdem der Erfolg des Unternehmens allerdings in erster Linie auf dem freien Betriebssystem beruht, expandiert Red Hat nun in den Datenbank-Markt und geht dort auf Kundenfang.

Allerdings ist Red Hat dort nicht ohne Konkurrenz: Eine Reihe von Firmen bietet Datenbanken an, die auf der MySQL-Datenbank basieren. Red Hat und Great Bridge sind die einzigen Unternehmen, deren Produkte auf PostgreSQL basieren.

Der Vorteil von OpenSource-Datenbanken gegenüber beispielsweise den etablierten Oracle-Produkten liegt auf der Hand: Sie sind eine kostengünstige Alternative. Trotzdem werden es Red Hat und andere Anbieter nicht leicht haben. "Zu Beginn werden die OpenSource-Datenbanken miteinander konkurrieren", so Jon Rubin, Senior Database Research Analyst bei Gartner. "Sie müssen erst beweisen, dass sie verlässlich genug sind, um mit Oracle in den Wettbewerb treten zu können."

Red Hat Linux ganz billig (PC-WELT Online, 18.06.2001)

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