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Red Hat schmiedet Partnerschaft für Open Source SOA

03.04.2007 | 10:30 Uhr |

Die quelloffene Jboss-Middleware des Linux-Distributors lässt sich künftig mit den Verwaltungs-Tools von SOA Software kombinieren.

Unternehmen, die ihre Service-orientierte Architektur mit Hilfe der "Jboss Enterprise Middleware Suite" (Jems) aufsetzen, können diese ab sofort mit den Governance-Systemen von SOA Software erweitern. Red Hat schloss dazu eine Partnerschaft mit dem Spezialanbieter. Bisher unterstützte SOA Software lediglich den quelloffenen Application Server von Jboss.

Mit seinen Governance-Produkten "Service Manager" und "WorkBench" offeriert SOA Software mehrere Verwaltungs- und Steuerungssysteme für Service-orientierte Architekturen. Dazu gehören unter anderem Funktionen für Sicherheit, Governance und Mediation von Softwareservices. "Die Ära der Open Source SOA hat begonnen", warb Roberto Medrano, Executive Vice President bei SOA Software, für das Angebot. Kunden verlangten immer häufiger nach Lösungen, die über die geschlossenen Stacks proprietärer Plattformanbieter hinausgingen.

Jems setzt im Wesentlichen auf der Java Enterprise Edition (JEE) auf und erweitert diese um Produkte, die für eine SOA notwendig sind. Erst vergangene Woche kündigte die Deutsche Post an, ihr eigenentwickeltes SOA- Framework unter einer Open-Source-Lizenz allgemein verfügbar zu machen. Die Software-Suite ist schon jetzt als Freeware nutzbar. Mehr zum Thema Service-orientierte Architekturen finden Sie im SOA-Expertenrat der COMPUTERWOCHE. (wh)

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