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Red Hat: Stellungnahme zum "Fedora"-Streit

27.11.2003 | 13:29 Uhr |

In einer Stellungnahme hat Red Hat nun auf die Meldungen über den "Fedora"-Streit reagiert. In der Open-Source-Gemeinde war Red Hats Vorhaben den Namen "Fedora" markenrechtlich schützen zu lassen auf Kritik gestossen. Seit 1997 nutzt die Cornell University den Namen "Fedora" für ein quelloffenes Management-System.

In einer Stellungnahme hat Red Hat nun auf die Meldungen über den "Fedora"-Streit reagiert. In der Open-Source-Gemeinde war Red Hats Vorhaben den Namen "Fedora" markenrechtlich schützen zu lassen auf Kritik gestossen ( wir berichteten ). Seit 1997 nutzt die Cornell University den Namen "Fedora" für ein quelloffenes Management-System.

Red Hat betont in der Stellungnahme, dass die Registrierung und die Nutzung des Namens "Fedora" durch Red Hat in keiner Weise die Rechte der Cornell University oder die der University of Virgina einschränken werde, die diese "möglicherweise durch die Verwendung von Fedora im Zusammenhang mit ihren Projekten erworben haben".

Außerdem weist Red Hat darauf hin, dass beide Institutionen keinerlei Rechte am Namen geltend gemacht hatten, bevor Red Hat die Registrierung von "Fedora" beantragte. "Abgesehen von Briefen der Cornell University und der University of Virginia, die Red Hat auffordern den Namen 'Fedora' nicht zu benutzen, ist keine der beiden Organisationen mit Red Hat in Verbindung getreten", so Red Hat.

Das Unternehmen bietet den beiden Universitäten an, miteinander über das Thema zu reden und um die Wahrung ihrer Nutzungsrechte zu gewähleisten. Red Hat beabsichtige aber auch weiterhin den Namen "Fedora" zu verwenden.

Red Hats "Fedora" sorgt für Streit (PC-WELT Online, 24.11.2003)

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