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Rechtschreibreform auf Britisch

21.01.2001 | 15:29 Uhr |

Der ehemalige BBC-Produzent Richard Lawrence Wade macht auf seiner Website Werbung für eine revolutionäre Änderung der englischen Sprache. Statt den bisherigen, oftmals schwer verständlichen englischen Buchstabier-Regeln zu folgen, wirbt er für ein einfacheres Freespelling.

Der ehemalige BBC-Produzent Richard Lawrence Wade macht auf seiner Website Werbung für eine revolutionäre Änderung der englischen Sprache. Statt den bisherigen, oftmals schwer verständlichen englischen Buchstabier-Regeln zu folgen, wirbt er für ein einfacheres Freespelling.

Gemeint ist damit eine "freie" Art des Buchstabierens. Die Website stellt jede Woche ein Wort vor, über dessen Buchstabierweise die Internetgemeinde abstimmen kann.

Wade zufolge sei die Freespelling-Initiative eine Rückkehr zu den Wurzeln von Shakespeare und Elisabeth I. Gerade die junge Generation sei mit ihren SMS-Texten und ihrer Chatkultur für dieses Freespelling empfänglich.

Die Internetgeneration könnte hier den Schritt zu einer Revolution der englischen Sprache wagen, denn die derzeitigen Sprachregeln würden alle englischsprechenden Menschen wie in einem Käfig seit 200 Jahren gefangen halten.

Freespelling bringe Klarheit und Freiheit in die Sprache. Auf der Website von Wade findet man eine Einführung in die neue Buchstabierweise und eine Reihe von Beispielen. So solle man überflüssige, das heißt nicht gesprochene Buchstaben einfach weglassen: de(b)t, (k)nee, favo(u)r, ax(e), definit(e). (PC-WELT, 21.01.2001, hc)

Freespelling.com

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