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Realistischere Grafiken mit Truform-Rendering

29.05.2001 | 12:05 Uhr |

Mit einer neuen Technologie zum Rendern von Objekten will ATI der Grafikwelt neue Impulse geben und lebensechte wirkende Objekte auf PCs zaubern: mit "Truform". Die Technik soll laut ATI in keinerlei Weise Einbußen bei der Gesamtleistung eines PCs mit sich bringen.

Mit einer neuen Technologie zum Rendern von Objekten will ATI der Grafikwelt neue Impulse geben und lebensechte wirkende Objekte auf PCs zaubern: mit "Truform". Die Technik soll laut ATI in keinerlei Weise Einbußen bei der Gesamtleistung eines PCs mit sich bringen.

Der Clou: Sogenannte N-Patches werden eingesetzt - eine neue Art der Oberflächen-Darstellung. Anstatt wie bisher flache Dreiecke für die Darstellung zu nehmen, werden nun leicht gekrümmt Dreiecke genutzt. Dies führt zu den erheblich realistischer erscheinenden Strukturen.

Die neue Technik von ATI soll es außerdem ermöglichen, den Speicher-Flaschenhals zu umgehen. Truform macht sich dazu einen Prozess namens "tessellation" zunutze: Objekte mit "low polygon counts" werden zu Versionen mit "high polygon counts" umgewandelt. Insgesamt steht dann bei der Übertragung der Daten mehr Bandbreite zur Verfügung.

Chas Boyd, "DirectX Graphics Architect" von Microsoft, indes geht noch einen Schritt weiter. N-Patches ist auch für die Entwickler vorteilhaft, da es leicht zu programmieren ist und nur geringe Anpassungen an bestehende Strukturen verlangt. N-Patches ist ein wichtiger Bestandteil von Direct X 8.0. Die neue Truform-Technologie wird mit der neuen ATI Radeon II verfügbar sein.

VIA macht Geforce & Co. Konkurrenz (PC-WELT Online, 17.05.2001)

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