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Rdio verspottet Apple Music als Nachzügler

09.06.2015 | 15:11 Uhr |

Als "One more thing..." hat Apple den neuen Streaming Dienst Apple Music vorgestellt. Hämische Kommentare der Konkurrenz ließen nicht lange auf sich warten.

Ein Screenshot vom Twitter-Account von Rdio liest sich wie eine Einladung zu einem spannenden und neuen Bereich. So wollen die Social Manager von Rdio Apple mit dem neuen Dienst Apple Music im Bereich Streaming Dienste begrüßen. Dies ist natürlich ein Seitenhieb auf den relativ späten Zeitpunkt für den Start: Rdio ist 2010 gestartet, der Mitbewerber Spotify - gar 2006. Wer sich in der Apple-Geschichte auskennt, wird noch den eleganten Verweis auf Apples Kampagne gegen IBM 1981 erkennen. Mit der ähnlichen Überschrift " Welcome, IBM. Seriously " begrüßte Apple seinen damaligen Mitstreiter im Bereich "Personal Computer", den Steve Jobs & Co. damals für sich beansprucht haben.

Es mag sein, dass Apple relativ spät eigene Streaming-Dienste auf den Markt bringt. Was Rdio aber verschweigt, ist, dass die digitale Musik-Revolution vor 16 Jahren, worauf sie sich in der Einladung beziehen, ausgerechnet von Apple und iTunes zumindest stark beeinflusst ist.

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