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Razzia auf dem CeBIT-Messegelände

13.03.2014 | 17:08 Uhr |

In dieser Woche wurden im Rahmen einer Razzia auf der CeBIT insgesamt 82 Tablet-PCs beschlagnahmt, auf denen den Angaben zufolge raubkopierte Software installiert war.

Auf dem Messegelände in Hannover wurde in dieser Woche im Rahmen der Computermesse CeBIT eine Razzia durchgeführt. Laut Angaben des Amtsgerichts und der Polizei Hannover waren dabei 20 Polizeibeamte, vier Dolmetscher und zwei Staatsanwälte im Einsatz. Die Behörden durchsuchten 14 Messestände und nahmen bei der Razzia insgesamt 82 Tablet-PCs in Beschlag. Der Vorwurf: Auf den Geräten sei raubkopierte Software installiert gewesen.

Die Staatsanwälte kassierten von den Standbetreibern rund 21.000 Euro an Sicherheitsleistungen. Einige Verdächtige gingen der Polizei jedoch durch die Lappen. Die Betreiber von drei Messeständen wurden anscheinend im Vorfeld gewarnt. Bei der Razzia waren diese Stände schon leergeräumt.

Die Highlights der CeBIT 2014

In den vergangenen Jahren wurden auf der CeBIT bereits mehrere Razzien durchgeführt. So ging die Polizei beispielsweise 2010 gegen Patentrechtsverletzungen bei 14 Ausstellern vor und beschlagnahmte MP3-Player und DVB-Empfänger. Auch 2008 wurden mehrere Stände chinesischer Hersteller wegen Plagiatsvorwürfen durchsucht.

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