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Raumschiff kostet 150.000 Dollar in der Entwicklung

01.07.2013 | 13:38 Uhr |

Wo andere Spiele 30.000 Polygone für ein Fahrzeug verwenden, nimmt Entwickler-Legende Chris Roberts 7 Millionen in die Hand. Das kostet bis zu 150.000 Dollar in der Entwicklung pro Raumschiff.

Der für die "Wing Commander"-Reihe bekannte Spieleentwickler Chris Roberts hat auch an "Freelancer" mitgewirkt, welches als die letzte große Weltraumsimulation gilt. Er genießt bei den Genre-Fans großes Vertrauen und konnte somit über 6 Millionen Dollar für sein nächstes Spiel einsammeln : "Star Citizen". Trotzig wendet sich Chris Roberts mit dem Weltraum-Game "Star Citizen" gegen den Trend der Konsolenumsetzungen. Sein Traumprojekt soll exklusiv für den PC erscheinen und die Hardware maximal fordern. Der Spieler soll für seinen Trip ins All unterschiedliche Raumschiffe zur Verfügung haben: vom wendigen Jäger bis zum mächtigen Frachter mit einer Länge von einem Kilometer.

Je nach Schiff kostet die Entwicklung unterschiedlich viel, hat Roberts nun in einem Interview verraten . Das virtuelle Modell eines kleinen Jägers mit rund 300.000 Polygonen koste in der Entwicklung rund 35.000 Dollar. Dafür sollen sich alle Teile des Schiffs realistisch verhalten. Der Frachter schlage hingegen mit 150.000 Euro zu Buche. Er hat bis zu sieben Millionen Polygone. Roberts vergleicht: Aktuelle Top-Spiele verwenden für Fahrzeuge gerade einmal rund 30.000 Polygone.

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