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Raubmord wegen iPod

22.06.2006 | 10:49 Uhr |

Ein 15-jähriger Junge wurde in den USA wegen seines iPods getötet. Jetzt verurteilte ein Gericht einen der Täter zu 25 Jahren Haft. Auf den Haupttäter wartet zudem eine Anklage wegen Mordes.

Für viele Menschen ist ein iPod mehr als nur ein MP3-Player. Er ist ein Statussymbol, schon von weiten an seinen weißen Ohrhörern zu erkennen. Und es gibt Menschen, die töten, um in den Besitz eines iPods zu kommen.

Der 15-Jährige Christopher R. besaß einen iPod. Bis zu dem Tag, an dem er mit Freunden in New York unterwegs war und sich ihnen eine Bande Jugendlicher in den Weg stellte, die die Herausgabe des iPods verlangte. Als R. sich weigerte, stach ihn einer der Bandenmitglieder mit einem Messer in die Brust. Der Messerstich war tödlich. Die Täter wurden jedoch geschnappt.

Jetzt fand der Prozess statt. Nach drei Stunden Beratung verurteilten die Geschworenen einen der Täter, einen 17 Jahre alten Jugendlichen, wegen Raub und Totschlag zu 25 Jahren Gefängnis. Der Verurteilte gab zwar zu, dass er bei dem Raub anwesend war, doch er leugnete, die Tat selbst begangen zu haben. Stattdessen schob er die Schuld auf seinen 20 Jahre alten Cousin, der ebenfalls festgenommen wurde. Auf ihn wartet im Juli ein Verfahren wegen Mordes.

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