Raubkopierer
Wirtschaft soll nicht mehr auf illegalen Websites werben
Die Filmbranche will den illegalen Download- und Streaming-Angeboten im Internet künftig mit einem Werbeverbot beikommen.
Zwar ist der Industrie mit dem Fahndungserfolg gegen das Portal kino.to ein beachtlicher Schlag gegen die Internet-Piraterie gelungen, trotzdem dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis ein ähnliches Angebot im Web auftauchen wird. Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) fordert daher einen Verzicht der Werbeindustrie für Anzeigenschaltungen auf derartigen Online-Angeboten.
Zwar hätte sich die Werbewirtschaft schon länger dafür ausgesprochen, Anzeigen auf illegalen Plattformen zu unterlassen. Trotzdem finden sich noch genügend Anbieter, die Angebote wie kino.to für die betreffenden Betreiber lukrativ machen. GVU-Geschäftsführer Matthias Leonardy überlegt daher, rechtliche Schritte gegen die Werbetreibenden einzuleiten, die ihr Gebot zur Selbstverpflichtung missachten. Dies sei jedoch nur bei deutschen Agenturen und Werbetreibenden möglich.
Zwar hätte sich die Werbewirtschaft schon länger dafür ausgesprochen, Anzeigen auf illegalen Plattformen zu unterlassen. Trotzdem finden sich noch genügend Anbieter, die Angebote wie kino.to für die betreffenden Betreiber lukrativ machen. GVU-Geschäftsführer Matthias Leonardy überlegt daher, rechtliche Schritte gegen die Werbetreibenden einzuleiten, die ihr Gebot zur Selbstverpflichtung missachten. Dies sei jedoch nur bei deutschen Agenturen und Werbetreibenden möglich.
Online-Piraterie: Die Hälfte aller Kinofilme im Web erhältlich
Zusätzlich fordert die GVU eine Sperrung von illegalen Film- und Software-Angeboten. Alternativ würde auch ein Warnhinweis vor dem Besuch der Seite nach Ansicht der Gesellschaft bereits einige Nutzer verschrecken. Durch die Abschaltung von kino.to seien die Ausleihzahlen in Videotheken kurzzeitig um 25 Prozent gestiegen. Dieser Effekt sei jedoch durch alternative Online-Angebote für illegale Filmmitschnitte schnell wieder verloren gegangen.
Zusätzlich fordert die GVU eine Sperrung von illegalen Film- und Software-Angeboten. Alternativ würde auch ein Warnhinweis vor dem Besuch der Seite nach Ansicht der Gesellschaft bereits einige Nutzer verschrecken. Durch die Abschaltung von kino.to seien die Ausleihzahlen in Videotheken kurzzeitig um 25 Prozent gestiegen. Dieser Effekt sei jedoch durch alternative Online-Angebote für illegale Filmmitschnitte schnell wieder verloren gegangen.
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