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Raubkopierer: Finale Version von Windows Vista kursiert im Netz

13.11.2006 | 15:59 Uhr |

Nur wenige Stunden, nachdem Microsoft die Fertigstellung von Windows Vista verkündet hat, kursiert das Betriebssystem bereits im Internet. Angreifer nutzen die Gelegenheit, um virenverseuchte Tools zu verbreiten.

Microsoft hat am Wochenende den MSDN-Abonnenten Office 2007 zum Download bereitgestellt. Auf die finale Version von Windows Vista müssen die Abonnenten allerdings noch etwas warten.

Seit dem Wochenende kursieren in P2P-Tauschbörsen sowohl die finale Version von Office 2007 als auch die von Windows Vista. Die Build-Nummer von der im Netz kursierenden Windows-Vista-Fassung lautet 6000.16386.061101-2205.

Wie Berichten von Anwendern zu entnehmen ist, handelt es sich um eine Piraten-Version von Windows Vista Ultimate die nicht aktiviert und somit nur wenige Tage genutzt werden kann.

Angreifer nutzen bereits die Gelegenheit und verbreiten im Internet Tools, die vorgeben die Aktivierungsroutine von Windows Vista zu umgehen. Häufig handelt es sich dabei aber um Schadprogramme, die den Rechner binnen Sekunden mit Spyware und Viren verseuchen. Angeblich soll es bereits erfolgreich gelungen sein, die Aktivierungsroutine zu umgehen, allerdings gerät dies zum Glücksspiel. Auch wenn die Aktivierung auf den ersten Blick ausgeschaltet sein mag, könnte es sein, dass auch gleich ein Schädling mit installiert wurde, der die Daten des Anwenders ausspäht.

Es darf auch nicht außer acht gelassen werden, dass Microsoft bei Downloads eine Echtheitsüberprüfung durchführt und somit in der Lage ist, die illegal genutzten Windows-Vista-Installationen außer Gefecht zu setzen.

Wir können vor dem Einsatz jeglicher Windows-Raubkopien nur warnen. Wer kostenlos ein Betriebssystem nutzen möchte, der sollte zu Linux greifen.

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