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Raubkopien verursachen Milliardenverluste für Filmindustrie

18.04.2002 | 16:01 Uhr |

Zuerst waren es illegale Kopien von Musikstücken, die in Internet-Tauschbörsen kursierten und die Musikindustrie in Angst und Schrecken versetzten. Doch mit der immer größeren Verbreitung von Internet-Breitband-Zugängen werden über das Web zunehmend raubkopierte Kinofilme getauscht. Die US-Filmindustrie rechnet deshalb allein in 2002 mit mehreren Milliarden Euro Einnahmeverlusten.

Zuerst waren es illegale Kopien von Musikstücken, die in Internet-Tauschbörsen kursierten und die Musikindustrie in Angst und Schrecken versetzten. Doch mit der immer größeren Verbreitung von Internet-Breitband-Zugängen werden über das Web zunehmend raubkopierte Kinofilme getauscht. Die US-Filmindustrie rechnet deshalb allein in 2002 mit mehreren Milliarden Euro Einnahmeverlusten, wie die Wirtschaftswoche online berichtet.

"Harry Potter" und "Herr der Ringe" brachten die Film-Tauschbörsen anscheinend erst richtig zum Brummen, illegale Kopien wechseln seitdem zu Hauf die Besitzer. Nun befürchten Hollywood-Studios wie Universal Pictures, Paramount, Dreamworks und Co. ein ähnliches finanzielles Desaster wie es Sony, BMG, Universal Music Group und andere große Musikproduzenten schon erlebt haben.

Falls Sie die Lizenz zum Einfrieren suchen, müssen Sie nicht ins Kino gehen, "Ice Age" ist längst als Raubkopie im Internet erhältlich. Die Massen von "kostenlos" erhältlichen Kinohits drücken auf den Umsatz der US-Filmindustrie, die für das Jahr 2002 mit Einnahmeausfällen in Höhe von drei bis vier Milliarden Euro rechnet.

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