1931121

Raspberry Pi bekommt eigene Siri – Jasper

11.04.2014 | 09:55 Uhr |

Jasper, wie spät ist es? Zwei Studenten haben eine Siri-Alternative für den Raspberry Pi entwickelt. Die benötigte Hardware, versprechen sie, sei sehr kostengünstig.

Der Mini-Computer Raspberry Pi erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit - die PC-WELT hat ihm jüngst ein eigenes Sonderheft mit vielen Anleitungen gewidmet. Nun haben zwei Studenten einen persönlichen Assistenten für den Pi im Stile von Apples Siri entwicklet - und ihn Jasper getauft. Jasper wartet auf gesprochene Kommandos, um diese auszuführen - genau wie Siri oder Google Now. In einem Video führen die Entwickler von Jasper vor, wie die stets verfügbare ("always on") Stimme Fragen nach der aktuellen Uhrzeit und nach dem Wetter am Freitag beantwortet. Die Computer-Stimme klingt noch reichlich holprig, funktioniert im Video aber gut. Außerdem kann Jasper die gewünschte Musik abspielen (bei Spotify ) und neue Facebook-Meldungen vorlesen.

Die Entwickler betonen, dass die Hardware, die Jasper braucht, sehr günstig sei. Man benötige lediglich ein normales USB-Mikrofon, eine 4 GB große SD-Karte, ein Ethernet-Netzwerkkabel, ein Micro-USB-Kabel und Lautsprecher - und natürlich den Raspberry Pi. Die Programmierschnittstelle sei bewusst einfach gehalten und auch für weniger versierte Entwickler zugänglich, versprechen die Macher.

Vom Start weg kann Japser zusätzlich zu den bereits genannten Funktionen auch Ihren Gmail-Account checken, News vorlesen, sagen, wer heute Geburtstag hat, Witze erzählen und die Frage nach dem Sinn des Lebens beantworten. Da das Projekt Open Source ist, könnten bald neue Funktionen hinzukommen.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1931121