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Raspberry Pi: Neues Compute Module und Pi 3 Model A

21.12.2016 | 10:59 Uhr |

Im Jahr 2017 bringt die Raspberry Foundation das Compute Module auf Basis des Raspberry Pi 3. Für preisbewusste Bastler gibt es außerdem das Raspberry Pi 3 Model A.

Die Techniknachrichtenseite Techrepublic hat zusammengestellt, mit welchen Neuerungen beim Raspberry Pi für das Jahr 2017 zu rechnen ist.

Compute Module 3

Den Raspberry Pi gibt es nicht nur in Form des bekannten Einplatinen-Rechners, sondern auch im Speicherriegel-Format. Diese als Compute Module bezeichnete Variante ist für den industriellen Einsatz in Embedded-Systemen gedacht. Von diesem Compute Module kommt 2017 mit dem Compute Module 3 (CM3) die Version 3 auf den Markt , die auf dem aktuellen Pi 3 basiert.

Das aktuelle Compute Module
Vergrößern Das aktuelle Compute Module
© Raspberry Foundation

Laut eines Postings von Liz Upton, Director of Communications bei der Raspberry Pi Foundation, soll das Compute Module 3 kurz nach Weihnachten 2016 erscheinen. Mit dem Broadcom BCM2837-Prozessor und 1 GB Arbeitsspeicher sowie 4 GB eMMC Flash-Speicher.

Einfache Raspberry-Pi-Mini-Projekte

Gegenüber dem derzeit noch erhältlichen Compute Module bringt das CM3 einen deutlichen Leistungssprung beim Prozessor, der beim aktuellen CM noch von der ersten Pi-Generation stammt.

Auf dem Compute Module 3 soll auch Windows 10 IoT Core laufen.

Raspberry Pi 3 Model A

Das Raspberry Pi 3 Model A haben Marktbeobachter bereits 2016 erwartet. Nun dürfte es 2017 kommen, wobei die Raspberry Foundation aber noch kein konkretes Datum nennt.

Das derzeitige Model A basiert noch auf dem Raspberry Pi 1, somit bringt das neue Model A, das auf dem Raspberry Pi 3 basiert, einen deutlichen Leistungsgewinn.

Im Unterschied zum Model B besitzt das Model A keinen Ethernetanschluss, nur einen USB-Anschluss und derzeit auch weniger Arbeitsspeicher. Dafür kostet das Model A weniger als das Model B. Das Pi 3 Model A wird aber im Unterschied zum Pi 1 Model A WLAN und Bluetooth mitbringen.

Neues OS

Zudem ist neben den diversen bereits erhältlichen Betriebssystemen wie Raspbian , auch noch mit neuen Betriebssystemen für den Mini-PC zu rechnen. Beispielsweise mit Android Things, einer abgespeckten Variante von Google Android, die speziell für IoT-Geräte konzipiert ist.

Kein Raspberry Pi 4

Mit einem neuen Hauptmodell des Raspberry Pi, nämlich mit dem Raspberry Pi 4, rechnen Kenner der Materie im Jahr 2017 dagegen nicht. Zudem stellte der Raspberry-Gründer Eben Upton klar, dass bei der Weiterentwicklung des Raspberry Pi nicht mit einer Erweiterung des Arbeitsspeichers über die bisher erreichten 1 GB hinaus zu rechnen ist. Zumindest nicht in nächster Zeit.

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