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Rambus tunt Speicher-Module auf 1200 Megahertz

24.01.2002 | 15:17 Uhr |

Im Wettbewerb mit DDR-Arbeitsspeicher sah Rambus lange Zeit wie der sichere Verlierer aus. Doch jetzt schlägt der kalifornische Speicher-Chip-Hersteller zurück. Auf der Platform Conference in San Jose stellte Rambus einen Rechner mit 1200 Megahertz Direct Rambus DRAM (DRDRAM) vor.

Im Wettbewerb mit DDR-Arbeitsspeicher sah Rambus lange Zeit wie der sichere Verlierer aus. Doch jetzt schlägt der kalifornische Speicher-Chip-Hersteller zurück. Auf der Platform Conference in San Jose stellte Rambus einen Rechner mit 1200 Megahertz Direct Rambus DRAM (DRDRAM) vor.

Dabei handelt es sich um einen übertakteten PC. Das System bietet eine maximale Bandbreite von 4.8 Gigabyte pro Sekunde. Die für die Demonstration mit dem übertakteten System erforderlichen Speicherbausteine stammen aus der Serien-Produktion mit 800 Megahertz.

Allerdings bringt Rambus zunächst Speicherchips mit 1066 Megahertz (Bandbreite bis 4.2 Gigabyte pro Sekunde) und 1200 Megahertz heraus. Dafür werden keine Änderungen am Design der Speicherchips erforderlich sein.

Mit der Marktreife von PC1200 DRDRAM ist jedoch erst für 2003 zu rechnen, wie Hartware.net unter Berufung auf Frank Fox, Vice President und General Manager bei der RDRAM Solutions Division, meldet.

Absatz von DDR-RAM-Hauptplatinen sinkt (PC-WELT Online, 23.01.2002)

DRAM-Preise kennen nur einen Weg: nach oben (PC-WELT Online, 15.01.2002)

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