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Rambus-RAM wird billiger

18.01.2001 | 11:59 Uhr |

Bisher ist Rambus-RAM sehr teuer in der Herstellung. Samsung hat nun ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich die Produktionskosten um 20 Prozent senken lassen.

Bisher ist Rambus-RAM (siehe Glossar) sehr teuer in der Herstellung. Samsung hat nun ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich die Produktionskosten um 20 Prozent senken lassen.

Man habe die Speicherarchitektur vereinfacht, wie Samsung am Mittwoch verlautbaren ließ. Dadurch ließen sich die Herstellungskosten deutlich reduzieren. Der neue Rambus DRAM sei jetzt ein Vierbankspeicher, während die bisherigen Rambus-Speicher 32 Bänke besaßen. Die Größe der Speicherbausteine könne so um fünf Prozent verringert werden. Die Herstellung erfolge in der 0.17 Mikron-Technologie.

Samsung zufolge soll die Massenproduktione in der zweiten Jahreshälfte beginnen. Aufgrund der starken Marktstellung von Samsung kann man nun einen deutlichen Preisrückgang bei Rambus-RAM erwarten. Von Samsung kommt mehr als die Hälfte der weltweiten Rambus-RAM-Produktion, der zweite große Produzent ist Toshiba. Mit dieser Kostensenkung will Samsung vermutlich eine aggressive Preisreduzierung verbinden, um seinen Marktanteil auszuweiten. Dies vermutet S.K. Kim, ein Marktanalyst der International Data Corporation in Seoul.

Damit würde der Wettbewerb zwischen DDR-RAM (siehe Glossar) und Rambus-RAM um die Nachfolge des SDRAM wieder offen sein. Denn bis jetzt hat DDR-RAM wegen seines günstigeren Preises die Nase vorn. Rambus-RAM kostet derzeit etwa dreimal mehr als gleichwertiger SDRAM. (PC-WELT, 18.01.2001, hc)

PC-WELT Ratgeber: RAM-Tuning

PC-WELT: RAM-Preis-Index

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