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Preise für iPhone 3G in Deutschland unbekannt

10.06.2008 | 17:05 Uhr |

Das neue iPhone 3G wird auf jeden Fall deutlich preiswerter verkauft werden als die erste iPhone-Generation. Doch die exakten Preise stehen bislang nur für die USA und Großbritannien fest, für Deutschland ist Rätselraten angesagt, T-Mobile hüllt sich in Schweigen.

In den USA kostet das iPhone 3G mit 16 Gigabyte Speicher 299 Dollar (182 Euro), das Acht-Gigabyte-Modell soll es in den Vereinigten Staaten für 199 Dollar (121 Euro) geben. Diese Preise nannte Apple ganz offiziell. Apple-Partner O2 wiederum hat die Verkaufspreise für Großbritannien bestätigt: das 8-Gigabyte-Modell wird 125 Euro (99 Pfund), die 16-Gigabyte-Variante 200 Euro (159 Pfund) kosten.

Wer sich per Vertrag 18 Monate an O2 bindet und je nach Vertrag zwischen 45 Pfund (57 Euro) und 75 Pfund (94 Euro) pro Monat berappt, bekommt das 8-GB-Modell kostenlos gestellt. Alternativ kann man sich in Großbritannien auch für Tarife zwischen 30 (38 Euro) und 35 Pfund (44 Euro) pro Monat entscheiden, dann muss man aber 99 Pfund (125 Euro) für das iPhone 3G draufzahlen. Je nach Vertrag gibt es unterschiedlich viele Freiminuten, kostenlose SMS und kostenloser Surf-Zeit.

T-Mobile, der deutsche Kooperationspartner von Apple, will mit dem Verkauf zwar auch am 11. Juli beginnen und hat das heute auch schon stolz in einer Pressemitteilung verkündet. Doch die entscheidende Frage beantwortete T-Mobile nicht: Wie viel das iPhone 3G zwischen Flensburg und Garmisch kosten wird.

Währenddessen haben Analysten schon einmal durchkalkuliert, wie viele neue iPhones Apple wohl im Jahr 2008 absetzen wird. Aufgrund der deutlichen Preissenkung gegenüber dem bisherigen Modell und der großen Zahl an Staaten, in denen das neue iPhone verkauft wird (70 Länder), rechnen die Marktbeobachter mit bis zu 18 Millionen verkauften iPhones 3G. Damit würde das bisher recht exklusive Statussymbol so langsam zum Massenprodukt werden.

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