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RRAM soll Terabyte-Speicher für Smartphones ermöglichen

27.07.2014 | 18:07 Uhr |

Forscher aus Houston haben ein neues Verfahren für die Produktion von RRAM entwickelt, mit dem sich mehrere Terabyte auf einem Smartphone unterbringen lassen sollen.

Mit einer neuen Speicherart sollen künftig mehrere Terabyte auf einem kleinen Smartphone Platz finden. Forscher der Rice Universität (Texas) haben hierfür eine neue Form für die Fertigung von RRAM (Resistive Random Access Memory) entwickelt. Dieser Speicher wird bereits von mehreren Firmen erforscht, die Produktion setzt jedoch sehr hohe Temperaturen und Spannungen voraus, entsprechend teuer und komplex fallen die Speicherbausteine aus. Die neue Produktionstechnik benötigt deutlich kleinere Spannungen und lediglich Zimmertemperatur.

RRAM speichert Daten wie Flashspeicher ohne eine permanente Versorgung mit Energie. Die Daten werden hier jedoch über den Widerstand der einzelnen Zellen gespeichert. Dadurch wird weniger Platz benötigt, auf der gleichen Fläche lassen sich deutlich größere Datenmengen unterbringen.

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Auch die Stapelung von RRAM ist möglich, die Transferraten fallen im Vergleich zu Flash um den Faktor 100 höher aus. Schon zum Jahresende könnte es erste RRAM-Chips geben. Langfristig sei es sogar denkbar, dass Anwender ihre komplette Filmsammlung auf ihrem Smartphone unterbringen können.

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