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ROKR E2: Live-Bilder und Details zum iRadio-Dienst

04.04.2006 | 17:32 Uhr |

Für Redakteure zahlt es sich vor allem am Anfang eines Jahres aus, seinen Wohnsitz in den USA und ein wenig Kleingeld für den Flug ins Reich der Spieler und Glücksritter übrig zu haben. Danken wir gemeinsam Michael Oryl, dem Editor des Online-Magazins MobileBurn aus Philadelphia, dass er keine Kosten und Mühen scheut, der Welt seine Fotos der CES zu präsentieren. Heute fand Michael das ROKR E2 auf der großen Konsumentenmesse in Las Vegas und zückte seine Digitalkamera, was ausgesprochen gute Ergebnisse nach sich zog: 6 Fotos vom schwarzen und silbernen Motorola-Musikgerät mit gutem Blick auf Softkeys und die neue Linux-Menüführung sind das Ergebnis. Dabei zeigt sich, dass Motorola die gleiche Menüführung wie im A910 verwendet, das im Dezember vorgestellt wurde. Große hintergrundbeleuchtete Zugriffstasten an der Seite des E2 helfen bei der Steuerung des Medienplayers. Die Verarbeitung wirkt extrem ausgereift, das Tastaturfeld dürfte sich ähnlich professionell anfühlen wie beim UMTS-Modell Motorola E1000. Von iTunes hat sich Motorola bei diesem Modell tatsächlich verabschiedet - und damit der Usability des Geräts gleichzeitig einen Dienst erwiesen, denn auch die Beschränkung auf 100 Musiktitel ist dadurch aufgehoben.






Statt iTunes nutzt Motorola beim E2 erstmals seinen selbst entwickelten Abo-Dienst iRadio, der im Laufe des Jahres 2006 starten soll und dem Nutzer bis zu 435 spezialisierte werbefreie Internetradio-Kanäle zur Verfügung stellt, darunter bis zu 40 Rockchannels, Jazz und Country-Musik, Genre-Kanäle aus den letzten 10 Jahrzehnten(!) und einige Kanäle mit emotionsbezogener Musikauswahl wie "gerade getrennt" oder "Rockin' Cowboys". Der Dienst wird nur auf iRadio-fähigen Endgeräten wie dem ROKR E2 zur Verfügung stehen und Visual Radio-ähnliche Interaktionsmöglichkeiten zulassen.

Über eine Window XP-basierte Applikation kann man Titel, die gerade im iRadio laufen, bezahlen und direkt auf den heimischen Rechner herunterladen. Der Datenaustausch zur Erkennung des entsprechenden Titels erfolgt via Bluetooth. Hört man einen Song im iRadio, können mit einem Tastendruck Titel und Interpret für die spätere Weiterverwendung gespeichert werden. Über spezielle Bluetooth-Profile lässt sich das iRadio-Programm auch im Autoradio oder über kabellose Stereo-Headsets wiedergeben.


Niemand geringerer als Billy Bob Thornton meinte dazu wörtlich: "iRadio ist das beste, was der Musikvielfalt passieren kann, seitdem Jimi Hendrix die Monkees auf der Bühne ankündigte". Tatsächlich ist laut Motorola die Bandbreite des iRadio-Services theoretisch unbeschränkt: so können sich auch Musiker, die sich im herkömmlichen Radioprogramm allenfalls regional etablierten könnten, über einen eigenen iRadio-Channel neues Gehör verschaffen.

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