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RIM denkt über Verkauf seiner Hardware-Sparte nach

21.01.2013 | 18:09 Uhr |

Nach dem Launch von BlackBerry 10 Ende Januar schließt Research in Motion (RIM) den Verkauf seiner Hardware-Sparte nicht aus.

Am 30. Januar 2013 stellt Elektronik-Hersteller RIM mit BlackBerry 10 sein neues mobiles Betriebssystem vor. BB10 ist für die Kanadier die letzte Chance, sich gegen die übermächtige Konkurrenz seitens Android und iOS zu behaupten.

In einem Interview mit der Welt sprach RIM-CEO Thorsten Heins heute über BlackBerry 10 und die Zukunftsaussichten von RIM. So hofft das Unternehmen, mit BlackBerry 10 wieder Fuß fassen und sich langfristig als alternatives OS am Markt durchsetzen zu können. Außerdem sei es laut Heins auf lange Sicht denkbar, die Lizenzierung des mobilen Betriebssystems durch andere Hersteller zu erlauben. Eine ähnliche Strategie fährt Microsoft bereits mit Windows Phone.

In diesem Zusammenhang will RIM nach dem Start von BlackBerry 10 auch einen möglichen Verkauf seiner Hardware-Sparte nicht ausschließen. Das Unternehmen müsste sich dann nur noch um die Software kümmern. Die Produktion von Smartphones und Tablet-PCs würden andere Hersteller übernehmen. Konkrete Pläne in diese Richtung habe RIM jedoch noch nicht.

BlackBerry 10 startet mit sechs Smartphones und 70.000 Apps

Im Zuge der bevorstehenden Veröffentlichung von BlackBerry 10 hat RIM heute außerdem die BlackBerry App World in BlackBerry World umgetauft. Indem das Unternehmen das Word „App“ aus dem Namen des Stores streicht, folgt RIM dem Beispiel von Google. Der Play Store und die BlackBerry World können so auch um andere Inhalte wie etwa Musik oder Videos erweitert werden. Entsprechenden Content wird RIM voraussichtlich in den nächsten Wochen nachreichen. Zum Start von BlackBerry 10 soll die BlackBerry World rund 70.000 Apps bieten.

Betriebssystem BlackBerry 10 vorgestellt
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