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BlackBerry Curve fängt Feuer und verbrennt 11-jährigen Jungen

06.12.2012 | 05:44 Uhr |

Ein 11-jähriger Junge aus Großbritannien erlitt Brandverletzungen an den Beinen, weil sein BlackBerry-Smartphone Feuer gefangen hatte. Seine Eltern fordern nun, dass RIM das Gerät vom Markt nimmt.

Der kanadische Elektronik-Hersteller Research in Motion (RIM) geriet heute in die Negativ-Schlagzeilen. Ein 11-jähriger Junge aus dem englischen Coventry erlitt Brandverletzungen an den Beinen, weil das BlackBerry Curve 9320 seines Bruders explodierte. Das Smartphone fing in der Nacht überraschend Feuer und steckte die Matratze des jungen Kian in Brand.

Kians Eltern fordern RIM nun auf, eine Rückrufaktion für das Smartphone zu starten und das Curve 9320 aus den Geschäften zurück zu ziehen. Die Mutter des Jungen bestätigte, dass sie das Gerät nach dem Ladevorgang aus der Steckdose gezogen und auf das Bett ihres Sohnes gelegt hätte. Wenig später habe sie Schreie gehört und beim Betreten des Zimmers habe Kians Bett in Flammen gestanden.

RIM hält sich mir voreiligen Statements zurück. Ein Sprecher bestätigte lediglich, dass der Konzern den Vorfall untersuchen wolle. Die Familie des Opfers hätte das verbrannte Smartphone und das entsprechende Ladegerät noch nicht an RIM geschickt, so dass man sich noch kein Urteil über die Brandursache erlauben könne. Es bleibt abzuwarten, ob RIM nach der Untersuchung vor Weihnachten tatsächlich noch eine Rückrufaktion starten wird.

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