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Blackberry Hersteller steigert Umsatz über 50 Prozent

Der Blackberry-Hersteller Research In Motion (RIM) hat das erste Quartal des Geschäftsjahres 2010, das am 30. Mai 2009 endete, mit erfreulichen Zahlen abgeschlossen. Das Unternehmen erwirtschaftete einen Umsatz von 3,42 Milliarden US-Dollar, was etwa 2,5 Milliarden Euro entspricht. Das ist 53 Prozent über den 2,24 Milliarden Dollar Umsatz des gleichen Quartals im Vorjahr. Im letzten Quartal des Fiskaljahres 2009 betrugen die Einkünfte 3,46 Milliarden Dollar. Der Gewinn stieg auf 643 Millionen Dollar (461 Millionen Euro).

RIM erwirtschaftete die Einkünfte zu 81 Prozent durch Mobiltelefone, zu 13 Prozent durch Services wie Push-Mail, zu zwei Prozent durch Software und zu vier Prozent durch andere Einnahmen. Das Unternehmen verkaufte im vorherigen Quartal rund 7,8 Millionen Blackberrys und gewann 3,8 Millionen neue Kunden hinzu. Die Gesamtzahl der Kunden liegt damit bei rund 29 Millionen.

Doch trotz der guten Zahlen verlor die Aktie gestern an Wert. Grund war der Ausblick auf das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2010. Nach eigenen Schätzungen erwirtschaftet RIM einen Umsatz zwischen 3,45 und 3,7 Milliarden US-Dollar, die Kundenbasis wird auf etwa 3,8 bis 4,1 Millionen steigen. Doch das ist den Anlegern nicht genug.

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