RIM

BlackBerry 10 auf 2013 verschoben

Freitag den 29.06.2012 um 17:10 Uhr

von Denise Bergert

Der kanadische BlackBerry-Hersteller entlässt 5.000 Mitarbeiter und verschiebt den Release von BlackBerry 10 auf das nächste Jahr.
RIM (Research in Motion) schafft es immer wieder in die Negativ-Schlagzeilen. Seit knapp zwei Jahren befindet sich das Unternehmen durch den Erfolg von Konkurrenten wie Apple und Google im freien Fall. Bereits vor wenigen Tagen gab es Gerüchte, RIM wolle sich von seinem Geschäftsbereich mit mobilen Endgeräten trennen. Heute folgen weitere Schreckensmeldungen.

So musste der Konzern im ersten Quartal 2012 einen Umsatz-Rückgang von 43 Prozent verbuchen. Die Einnahmen lagen in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres nur noch bei 2,81 Milliarden US-Dollar. Die Verkäufe von Smartphones und Tablet-PCs gingen auf 7,8 Millionen Einheiten zurück. Im Vorjahr waren es noch rund 14 Millionen Geräte. Auch die Nachfrage nach dem Tablet-PC PlayBook blieb gering. Lediglich 260.000 Einheiten wanderten im ersten Quartal über die internationalen Ladentheken.

RIM zieht nun die Konsequenzen und verschiebt den Start des neuen mobilen Betriebssystems BlackBerry 10 vom dritten Quartal 2012 auf das nächste Jahr. Ein konkreter Termin steht bislang noch nicht fest. Weiterhin will sich RIM von 5.000 Mitarbeitern trennen und seine internationale Belegschaft so um 30 Prozent reduzieren. Es bleibt fraglich, ob sich das strauchelnde Unternehmen von dieser Krise erholen kann.

Blackberry - Hardware
Blackberry - Hardware

Freitag den 29.06.2012 um 17:10 Uhr

von Denise Bergert

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