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RIAA verstärkt Jagd nach Uni-Tauschbörsianern

28.01.2005 | 11:41 Uhr |

Die RIAA hat eine stärkere Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen im Campus-Bereich angekündigt. Die jüngste Klagewelle des Verbands trägt dieser Strategie bereits Rechnung.

Die Recording Industry Association of America (RIAA) hat weitere 717 Klagen gegen Peer-to-Peer-Nutzer erhoben. Wie üblich sollen die Beklagten urheberrechtlich geschützte Songs illegal getauscht haben.

Eine Besonderheit dieser Klagewelle: Der Verband ging in höherem Ausmaß als sonst gegen Studenten vor. So sollen sich insgesamt 68 der 717 Klagen gegen Personen aus dem Universitätsbereich richten.

Dreimal mehr also, als bei den noch im Dezember eingereichten Klagen, wie unsere Kollegen vom IDG News Service zu berichten wissen. Wie die RIAA mittlerweile bestätigte, ist dies Teil einer stärkeren Verfolgung von Urheberrechtverletzungen im Campus-Bereich.

Zu den ins Visier genommenen Universitäten gehören unter anderem die Georgetown University, die Harvard University Medical School, die Old Dominion University, die Ohio State University, die University of Kentucky, die Michigan State University sowie die University of Michigan at Ann Arbor.

Die Zahl der seit September 2003 vom US-Musikverband verklagen Personen steigt mit dieser jüngsten Klagewelle auf über 8400.

RIAA verklagt weitere 761 P2P-Nutzer (PC-WELT Online, 19.11.2004)

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