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RIAA verklagt weitere 762 P2P-Nutzer

04.10.2004 | 14:05 Uhr |

Die Recording Industry Association of America (RIAA) hat weitere 762 Tauschbörsennutzer verklagt. Damit wurden seit September 2003 mehr als 5500 Gerichtsverfahren eingeleitet.

Die Recording Industry Association of America (RIAA) beschreitet im Kampf gegen P2P-Börsen weiter den Weg der Gerichtsbarkeit und hat in den USA weitere 762 Personen wegen illegalen Tauschens von urheberrechtlich geschützten Musiktiteln per Internet verklagt.

Unter den Beschuldigten befinden sich 32 Studenten, denen vorgeworfen wird, die jeweiligen Universitätsnetzwerke genutzt zu haben, um Musik über Tauschbörsen anzubieten. Allerdings verfügt die RIAA nicht über die Namen der Personen, da im Jahr 2003 ein US-Gericht zu dem Ergebnis kam, dass die Organisation nicht das Recht habe, die Klarnamen beschuldigter Personen von den Internet Service Providern zu erhalten.

Daneben wurden 68 Personen verklagt, die der RIAA namentlich bekannt sind. Hier handelt es sich um Anwender, die bereits vor längerer Zeit von der Organisation verklagt wurden, aber nicht auf das Angebot einer außergerichtlichen Einigung eingegangen sind beziehungsweise dieses Angebot ignoriert haben.

Insgesamt hat die RIAA seit Beginn der rechtlichen Auseinandersetzung mit Tauschbörsennutzern 5541 Klagen eingereicht.

RIAA verklagt weitere 482 Personen (PC-WELT Online, 23.06.2004)

RIAA startet neue Klagewelle (PC-WELT Online, 25.05.2004)

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