253439

RIAA verklagt erneut Morpheus-Macher

05.06.2003 | 12:15 Uhr |

Neuer Tag, neuer Gerichtssaal: So wirkt derzeit das Vorgehen der Recording Industry Association of America (RIAA) auf den außenstehenden Beobachter. Der mächtige Verband hat jetzt den Morpheus-Macher Streamcast mit einer neuen Klage überzogen. Diesmal ist aber nicht die Peer-to-Peer-Tauschsoftware Stein des Anstoßes, sondern ein von Streamcast angedachter, aber nie völlig in die Tat umgesetzter Internet-Radio-Dienst.

Neuer Tag, neuer Gerichtssaal: So wirkt derzeit das Vorgehen der Recording Industry Association of America (RIAA) auf den außenstehenden Beobachter. Der mächtige Verband hat jetzt den Morpheus-Macher Streamcast mit einer neuen Klage überzogen. Diesmal ist aber nicht die Peer-to-Peer-Tauschsoftware Stein des Anstoßes, sondern ein von Streamcast angedachter, aber nie völlig in die Tat umgesetzter Internet-Radio-Dienst.

Der Vorwurf gegenüber Streamcast ,so Michael Weiss, Chief Executive Officer des Unternehmens: Streamcast habe 1999, im Zuge der Vorbereitung für das neue Projekt, Urheberrechtsverletzungen begangen, als es mehrere tausend CDs kaufte und die Titel anschließend in einer riesigen Datenbank ablegte.

Weis hält die Klage für an den Haaren herbeigezogen. Das Unternehmen, damals noch als Musiccity.com bekannt, hatte von Anfang an die Intention, den Regelungen des Digital Millennium Copyright Act (DMCA) zu entsprechen. Dazu hätte das Unternehmen diverse Gespräche mit der Musikindustrie (bezüglich der Lizenzierung) geführt, die Angebote wären allerdings nicht zufriedenstellend gewesen. Dies und einige weitere Geschäftsprobleme hätten schließlich zum Aus für das Projekt geführt.

0 Kommentare zu diesem Artikel
253439