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RIAA startet neue Klagewelle

25.05.2004 | 14:10 Uhr |

Der US-Musikverband RIAA hat erneut illegale Filesharer verklagt. Diesmal reichte die RIAA über 500 Klagen vor Gericht ein. Bei dem Großteil handelt es sich um so genannte "John Doe"-Klagen, also gegen User, die namentlich nicht bekannt sind. Weitere 24 namentlich bekannte Anwender sollen sich ebenfalls vor Gericht verantworten.

Der US-Musikverband RIAA hat erneut illegale Filesharer verklagt. Diesmal reichte die RIAA über 500 Klagen vor Gericht ein. Bei dem Großteil davon handelt es sich um so genannte "John Doe"-Klagen, also gegen User, die namentlich nicht bekannt sind. Weitere 24 namentliche bekannte Anwender sollen sich ebenfalls vor Gericht verantworten.

Die RIAA brachte die Klagen in verschiedenen Bundesgerichten ein. Die 24 namentlich bekannten User müssen vor den Kadi, weil sie vom Musikverband identifiziert worden waren, sich aber weigerten, die Forderungen der RIAA zu bezahlen.

Der Musikverband setzt vor allem auf den Abschreckungs-Effekt der neuen Klagewelle. "Unser Ziel bleibt das Gleiche, nämlich ein Signal der Abschreckung auszusenden, die Urheberrechte zu schützen und ein Umfeld zu schaffen, wo legale Tauschbörsen florieren könne", so RIAA-Präsident Cary Sherman. Mit Klagen will der Musikverband auch künftig reagieren, weil die Musikpiraterie immer noch ein großes Problem sei.

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