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RIAA: harter Schlag gegen Musik-Piraterie

13.12.2002 | 11:58 Uhr |

Die Recording Industry Association of America und der U.S. Secret Service haben in einer gemeinsamen Aktion in New York die in den USA bislang größte Menge technischer Ausrüstung für die Anfertigung von Raubkopien sichergestellt. Die RIAA bezeichnet die Operation als "schweren Schlag gegen Piraterie".

Die Recording Industry Association of America (RIAA) und der U.S. Secret Service haben in einer gemeinsamen Aktion in New York die in den USA bislang größte Menge technischer Ausrüstung für die Anfertigung von Raubkopien sichergestellt.

Im Rahmen der Aktion wurden drei Verdächtige festgenommen, rund 35.000 gebrannte CDs, 10.000 DVDs sowie über 400 CD-Brenner in Beschlag genommen. Schätzungen der RIAA zufolge, hatte die Gruppe das Potenzial, der Musikindustrie einen Schaden von jährlich rund 90 Millionen US-Dollar zuzufügen.

Dem Fang ging eine zweimonatige Fahndungs-Aktion voraus, die zum Ziel hatte, eine hervorragend organisierte Gruppe in Queens auszuheben. Sie galt als der größte Zulieferer für Einzelhändler und Retail-Läden in diesem Gebiet und soll rund sechs Millionen Raubkopien pro Jahr in Umlauf gebracht haben.

Frank Creighton, Executive Vize Präsident und Direktor der RIAA Anti-Piracy Unit, spricht von einem "äußerst schweren Schlag gegen Piraterie" und verspricht sich von der gelungenen Aktion eine anhaltende positive Entwicklung.

Raubkopien: RIAA nimmt Unternehmen in die Pflicht (PC-WELT Online, 25.10.2002)

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