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RIAA einigt sich mit Imesh

21.07.2004 | 12:12 Uhr |

Der Verband der US-Musikindustrie RIAA hat sich außergerichtlich mit dem israelischen P2P-Anbieter Imesh geeinigt. Die Einigung sieht unter anderem vor, dass das Unternehmen ein Businessmodell anstreben wird, das den US-Copyright-Gesetzen gerecht wird.

Bereits im September 2003 hat der US-Verband der Musikindustrie RIAA im Kampf gegen illegale Verbreitung urheberrechtlich geschützter Musiktitel per Internet Klage gegen den israelischen P2P-Anbieter Imesh eingereicht. Jetzt haben sich beide Parteien außergerichtlich geeinigt, berichtet das Branchenportal Cnet. Unter anderem sieht die Einigung vor, dass Imesh ein Businessmodell entwickeln wird, das mit den US-Copyright-Gesetzen konform geht.

Auf der Website von Imesh kündigt das Unternehmen gegenüber seinen Anwendern an, dass die angepasste Version seiner Software im Laufe des Jahres fertig gestellt werden soll und die Einigung vor allem Vorteile mit sich bringt.

So soll das Imesh-Erlebnis künftig noch "aufregender" sein, die Anwender werden "mehr Musik" finden und "mehr Möglichkeiten" haben, was insgesamt dazu beitragen soll, dass P2P und die Welt der digitalen Musik "zu neuen Höhen" aufbricht.

Man benötigt keine Kristallkugel, um vorauszusagen, worauf sich das künftige Geschäftmodell von Imesh vermutlich reduzieren lässt: Downloads gegen Geld, wie es Itunes oder Napster bereits anbieten. Einziger Unterschied könnte die Art der Übertragung sein, die wohl nicht über einen zentralen Server sondern vielmehr über das bestehende P2P-Netzwerk erfolgen könnte.

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