RIAA

Technik-Portal Cnet soll Ripper-Software entfernen

Freitag, 22.06.2012 | 19:10 von Denise Bergert
Die Recording Industry Association of America (RIAA) will die Verbreitung von Software zum Rippen von Musik aus Videos eindämmen.
In dieser Woche hat die Recording Industry Association of America (RIAA) einen Block für YouTube-MP3.org erwirken können. Auf der Website konnten Nutzer Musik-Videos in MP3-Dateien umwandeln lassen. Über die rechtlichen Schritte der RIAA wurde dem Dienst nun der Zugriff auf die Video-Plattform YouTube untersagt. Hier macht die Platten-Industrie jedoch noch nicht halt. Die RIAA scheint es sich zum Ziel gesetzt zu haben, die Verbreitung von Ripper-Software auch über andere Plattformen zu untersagen.

Als neuestes Ziel hat sich die Lobby dabei das Technik-Portal Cnet ausgesucht. Das Angebot der CBS wurde von der RIAA gebeten, über Download.com gehostete Software zum Umwandeln von Musik-Videos in MP3-Songs zu entfernen. Download.com steht ebenfalls bereits seit über einem Jahr im Visier der Fahnder, habe die Anfragen der RIAA bislang jedoch ignoriert. Nun scheinen die Platten-Firmen ihr Anliegen auf anderem Wege durchsetzen zu wollen. Es bleibt abzuwarten, wie viel Erfolg sie mit an Website-Betreiber gerichteten Bitten haben werden.

Neben YouTube-MP3.org ist der RIAA auch die Software YouTubeDownloader ein Dorn im Auge. Das Tool wurde über Download.com inzwischen mehr als 108 Millionen Mal heruntergeladen.

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Freitag, 22.06.2012 | 19:10 von Denise Bergert
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