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RIAA: Online-Piraten Schuld am Umsatzrückgang

26.02.2002 | 12:28 Uhr |

Die amerikanische Musikindustrie klagt über massive Umsatzrückgänge und die vermeintlichen Schuldigen sind bereits ausgemacht: Online-Piraterie und die steigende Verbreitung von CD-Brennern reißen demnach ein immer größeres Loch in die Schatullen der Unternehmen.

Die amerikanische Musikindustrie klagt über massive Umsatzrückgänge und die vermeintlichen Schuldigen sind bereits ausgemacht: Online-Piraterie und die steigende Verbreitung von CD-Brennern reißen demnach ein immer größeres Loch in die Schatullen der Unternehmen.

Aktuelle Zahlen der Recording Industry Association of America (RIAA) scheinen einen immer stärker werdenden Trend zu belegen: Wozu noch teure CDs kaufen, wenn man diese auch mal eben schnell kopieren kann?

Eine Umfrage unter 2225 Konsumenten zwischen 14 und 54 Jahren ergab demnach, dass 23 Prozent der Befragten nicht mehr CDs als früher kaufen, da sie sich Musiktitel im Internet umsonst herunterladen können. 50 Prozent derjenigen, die bereits Musik per Internet heruntergeladen haben, haben auch Kopien dieser Dateien angefertigt, um sie beispielsweise auf MP3-Playern oder im Autoradio anzuhören. Vor zwei Jahren betrug dieser Anteil noch 13 Prozent.

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