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RFID auf Linux-Basis vorgestellt

12.02.2004 | 14:55 Uhr |

Das australische Unternehmen Magellan Technologies hat eigenen Angaben zufolge den weltweit ersten RFID vorgestellt, der es ermöglicht, auch dicht nebeneinander angebrachte Tags sicher zu identifizieren, ohne dass diese sich gegenseitig stören. Bei der Software griffen die Entwickler auf Linux zurück.

Das australische Unternehmen Magellan Technologies hat eigenen Angaben zufolge den weltweit ersten RFID vorgestellt, der es ermöglicht, auch dicht nebeneinander angebrachte Tags sicher zu identifizieren, ohne dass diese sich gegenseitig stören.

Bei der Software griffen die Entwickler auf Linux zurück, da dies eine günstigere Lösung ermögliche, so Jeff Gray, Software-Manager bei Magellan. Im Gegensatz zu proprietären Echtzeitsystemen biete Linux "hohe Flexibilität, Netzwerkfähigkeit, einen guten Hardware-Support und eine Fülle von Entwicklungstools", so Gray.

Der größte Teil der Entwicklungsarbeit, der so genannte "Stack Tag", steckt Gray zufolge in den RFID-Tags selbst, die das "weltweit führende Design" aufweisen. "Unsere Tags können über acht verschiedene Kanäle antworten, die sich im Vergleich zu dem meisten anderen Tags, die einen Kanal bieten, auch nicht gegenseitig stören und können Informationen auf dem 100 Byte großen integrierten Chip speichern", sagt Gray. Die Konstruktion erlaube zudem die Änderung der Daten auf den Tag "on the fly", so der Manager.

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