22.03.2012, 18:11

Michael Söldner

RCS-e

SMS-Nachfolger von Vodafone geht im Mai an den Start

©vodafone.de

Vodafone will als erster Provider den SMS-Nachfolger RCS-e anbieten, der neben Chats und Videotelefonaten auch den Versand von Dateien unterstützt.
Die Ära der Kurznachrichten neigt sich dem Ende zu. Die SMS soll im Sommer von der RCS-e (Rich Communication Suite-enhanced) abgelöst werden, die nicht nur kurze Texte übermitteln, sondern auch für Chats, Videotelefonate oder den Versand von Dateien genutzt werden kann. Als erster Netzbetreiber will Vodafone den Dienst in Deutschland anbieten. Erste Geräte, die den Multimedia-Service unterstützen, werden für Mai erwartet. Bereits zugesichert ist der Dienst beispielsweise auf dem Galaxy S II von Samsung.

Im Gegensatz zur klassischen SMS mit 160 Zeichen werden die RCS-e-Nachrichten ausschließlich über das Internet verschickt, daher muss der Nutzer also über einen entsprechenden Tarif verfügen. Zwar lassen sich bei ähnlichen Angeboten wie WhatsApp schon jetzt umfangreichere Inhalte versenden, hierfür ist jedoch erst eine Anmeldung nötig. Neue Mobiltelefone würden von Haus aus über eine Funktion zum Versenden von RCS-e-Nachrichten verfügen.
Der sperrige Name könnte bis zur Markteinführung jedoch noch ersetzt werden. Der Verband der Mobilfunkanbieter GSMA bezeichnet das neue Format als Joyn. Noch steht jedoch nicht fest, ob dieser Begriff auch hierzulande verwendet werden soll.
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