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RATGEBER: Kunden-Management mit Web 2.0

11.07.2007 | 10:30 Uhr |

Blogs und Foren erfordern einen neuen Umgang mit Kunden. Auch in virtuellen Lebensräumen wie Second Life bleiben Firmen nicht außen vor. Wir gehen der Frage nach, welche Chancen und Risiken das auch für mittelständische Firmen bedeuten kann.

Da muss der liebe Gott wohl einen Fehler gemacht haben. Das denkt sich so mancher beim Blick in den Spiegel: zu dick , zu dünn, zu groß, zu klein. Wie gut, dass es nun das Internet gibt, wo sich solche Fehler endlich korrigieren lassen. Second Life heißt das Vehikel dazu, ein Computerspiel, dessen Nutzer sich im Web eine völlig neue Identität verschaffen können. Das Gesicht, das man lieber hätte, wählt man an einer großen Bilderwand aus, Muskeln und lässige Klamotten gibt's auf Knopfdruck gegen ein paar Linden-Dollar.

Schon leben in der virtuellen Welt rund 5,1 Millionen Einwohner (darunter aber vermutlich viele Karteileichen, die längst nicht mehr aktiv sind). Und sie lockt immer mehr Unternehmen an. Auch Firmen nutzen Second Life nicht selten zur Verschönerung ihres Außenbildes. Vodafone ist drin, Adidas ist drin, auch BMW hat sich bereits eine kleine Insel gekauft, um dort seine Autos zu präsentieren, der Stromkonzern EnBW verteilt virtuelle Werbegeschenke.

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