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RATGEBER: Das neue Turbo-WLAN 'n'

21.06.2007 | 10:25 Uhr |

Bis zu 650 Prozent schneller als die bisherige WLAN-Variante 802.11g soll 'n' sein. Dabei ist dieser neue Standard noch nicht einmal final definiert. Wir erläutern in der HP Community Area, ob bereits erhältliche 802.11n-Geräte das Tempo-Versprechen einlösen, zeigen Ihnen den konkreten Praxiseinsatz und was hinter der Technik steckt.

Bisherige WLAN-Funkmodule beherrschen in der Regel die Standards b und g. Zum Surfen reicht das mit einem Tempo von maximal 11 beziehungsweise 54 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) allemal. Schwierig wird es aber, wenn mehrere PCs, etwa in einer kleinen Firma, über das selbe WLAN-Netz funken, oder wenn große Dateien übertragen werden sollen - sei es im Privatbereich (etwa HD-Filme vom Media-Server ins Wohnzimmer) oder im Büro (z.B. große Datenbank-Auszüge oder Druckvorlagen). Hier könnte der noch nicht ganz zu Ende entwickelte n-Standard mit einer Bandbreite von bis zu 300 Mbit/s ideal sein.

Doch obwohl der n-Standard womöglich erst 2008 final verabschiedet wird, segeln schon jetzt zahlreiche neue Geräte von einschlägigen Herstellern unter der n-Flagge. Hier stecken einfach die jeweils herstellerspezifischen Vorstellungen in den Chips, wie der Standard am Ende aussehen wird. Obwohl die grundsätzliche Technik feststeht und viele Details ebenfalls festgezurrt sind, sollte Sie das zur Vorsicht ermuntern: Momentan dürften nur Geräte (also WLAN-Router und -Adapter beziehungsweise - PCMCIA-Karten) desselben Herstellers gut miteinander zusammenarbeiten. In jedem Fall sollten Sie darauf achten, dass die Firmware eines jetzt gekauften n-Geräts später problemlos upgradbar ist.

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