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RAM viel zu teuer

Die RAM-Preise steigen weiter. Mittlerweile ist das Preisniveau schon wieder so teuer wie nach dem Taiwan-Beben im vergangenen Herbst. Sogar Händler sprechen von einer "Riesen-Schweinerei" - und ein Ende ist nicht in Sicht.

Die RAM-Preise steigen weiter. Mittlerweile ist das Preisniveau schon wieder so teuer wie nach dem Taiwan-Beben im vergangenen Herbst.

Von einer "Riesen-Schweinerei" sprach gegenüber der PC-WELT sogar ein Händler. Die Verkaufzahlen von SD-RAM seien in den letzten Wochen um 20 Prozent zurückgegangen, so der Chef-Einkäufer eines großen deutschen Computerhändlers, der nicht genannt werden wollte. Seinen Angaben zufolge ist bei der Preisrallye "kein Ende Abzusehen".

Für den Herbst und das kommende Weihnachtsgeschäft erwarte er neue Preisrekorde. So etwas habe selbst er noch nicht erlebt. Sogar Händler müssen sich mit Chargen von 50 Stück zufrieden geben, Speichermodule mit 256MB sind auch für sie kaum noch zu bekommen.

"Für kleinere Händler wird die Situation kritisch werden" so der Einkäufer, "wir geben den Speicher inzwischen fast ohne Gewinn an die Endkunden weiter".

Als Grund für die Knappheit sieht er das große Angebot von Prozessoren und den wachsenden Markt in Asien, vor allem in China. "Der Europäische Markt scheint die gar nicht mehr zu interessieren, was hier abgeht ist denen egal."(PC-WELT, 04.07.2000, tro)

PC-WELT RAM-Index

Prozessoren und Speicher knapp (PC-WELT Online, 23.6.2000)

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