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RAM-Preise erreichen Tiefststand

10.05.2001 | 16:54 Uhr |

Die RAM-Preise fallen und fallen. Wer noch 64 Megabyte in seinem Rechner hat und keine Abhilfe schafft, ist selber Schuld: Schließlich gibt es einen Riegel mit 64 Megabyte schon für knapp 40 Mark. Wenn man seinem Rechner neuen Speicher gönnen will, sollte man auch gleich richtig zuschlagen. Einen 128 Megabyte-Riegel kostet nämlich nur noch knapp 70 Mark.

Die RAM-Preise fallen und fallen. Wer noch 64 Megabyte in seinem Rechner hat und keine Abhilfe schafft, ist selber Schuld: Schließlich gibt es einen Riegel mit 64 Megabyte schon für knapp 40 Mark. Wenn man seinem Rechner neuen Speicher gönnen will, sollte man auch gleich richtig zuschlagen. Einen 128 Megabyte-Riegel kostet nämlich nur noch knapp 70 Mark.

Seit Ende 2000 sinken die Preise für Speicher kontinuierlich. Lediglich im März war ein kurzer Anstieg der Preise zu verzeichnen, der aber nur ein paar Tage währte. Seitdem sinken die Preise für Hauptspeicher weiter.

Die Entwicklung des Preises für 128 Megabyte PC-133-Speicher veranschaulicht diesen Trend: Noch Mitte Juli 2000 kostete dieser Speicher knapp 350 Mark. Im Dezember 2000 kostete der Speicher nur noch 200 Mark und hat jetzt die 70-Mark-Grenze durchbrochen.

Folgende Preise gibt die amerikanische Webseite Pricewatch heute für RAM-Speicher an:

PC-133-Speicher

* 512 Megabyte: 88 Dollar (195 Mark)

* 256 Megabyte: 38 Dollar (84 Mark)

* 128 Megabyte: 20 Dollar (44 Mark)

* 64 Megabyte: 10 Dollar (22 Mark)

PC-100-Speicher:

* 512 Megabyte: 94 Dollar (210 Mark)

* 256 Megabyte: 43 Dollar (95 Mark)

* 128 Megabyte: 19 Dollar (41 Mark)

* 64 Megabyte: 10 Dollar (22 Mark)

Gerade die Preise für 512-Megabyte- und 256-Megabyte-Speicherriegel erstaunen. Noch nie war der Speicher so günstig. Es ist noch gar nicht so lange her, da konnte der PC-Anwender von solch niedrigen Preisen für solche Speicherriegel nur träumen.

So schön das klingen mag, bei den deutschen Händlern ist der Speicher immer noch etwas teuerer. Während die Unterschiede im bei 64- und 128-Megabyte-Riegeln nicht so gravierend sind, kosten die 256- und 512-Megabyte-Versionen hierzulande doch um einiges mehr, als bei den amerikanischen Kollegen.

Beispielsweise verlangt der Computerversand Alternate 169 Mark für 256 Megabyte RAM und 499 Mark für 499 Mark. Der Anbieter Schiwi verlangt 179 Mark beziehungsweise 449 Mark für die entsprechenden RAM-Bausteine. Es dürfte aber nicht mehr lange dauern, bis auch in Deutschland die Preise für die "großen" RAM-Riegel nachlassen.

Der Abwärtstrend der Preise für RAM-Bausteine lässt sich auch über unseren PC-WELT RAM-Ticker verfolgen.

Der PC-WELT-RAM-Index (Messgröße für die Preisentwicklung bei RAM, gemittelt über die von uns abgefragten Speichermodule) ist mittlerweile bei 734 Punkten angelangt. Obwohl er heute (Stand 10. Mai, 14 Uhr) um einen Punkt gestiegen ist, geht die Tendenz doch eher nach unten. Zum Vergleich: Der RAM-Index stand bei seinem Höchstwert im August 2000 noch bei 2700 Punkten.

PC-WELT RAM-Ticker

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