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R350: ATIs Antwort auf Nvidias Geforce FX

04.02.2003 | 17:11 Uhr |

Bei dem mehr oder weniger großen Vorsprung, den Nvidias Geforce FX gegenüber dem bisherigen Spitzenreiter Radeon 9700 (Pro) erringen konnte, wird es nicht lange bleiben. Angeblich hat ATI bereits mit der Massenproduktion des neuen Grafikchips R350 begonnen.

Bei dem mehr oder weniger großen Vorsprung, den Nvidias Geforce FX gegenüber dem bisherigen Spitzenreiter Radeon 9700 (Pro) erringen konnte, wird es nicht lange bleiben. Angeblich hat ATI bereits mit der Massenproduktion des neuen Grafikchips R350 begonnen.

Das berichtet jedenfalls die britische IT-Website " The Inquirer ". Die genauen Details zum neuen Chip hält ATI bisher unter Verschluss. Offiziell soll der Grafikchip erst auf der Cebit im März vorgestellt werden. Erste Grafikkarten mit dem R350 sollen aber bereits im April in den Handel kommen.

Über die genauen Spezifikationen des Chips kann bisher nur gemutmaßt werden. Dabei wird gemunkelt, dass ATI den R350 mit der 0,15-Mikron-Technologie fertigen lässt. Diese ist günstiger, als die von Nvidia für die Geforce FX verwendete 0,13-Mikron-Technologie. Weiteres Gerücht: der Grafikchip wird mit 375 Megahertz getaktet sein und kompatibel zu der kommenden 9.1-Version der Multimedia-Schnittstelle sein.

Grafikkarten mit dem R350 wird ATI voraussichtlich um einiges günstiger anbieten können, als Nvidia sein derzeitiges Spitzenmodell unter das Volk zu bringen plant. Mit dazu bei trägt unter anderem, dass ATI vorerst am DDR 1-Speicher festhält. Dieser Speicher ist um einiges günstiger, als der von der Geforce FX verwendete DDR 2-Speicher. Immerhin befindet sich der DDR-2-Speicher noch in der Entwicklung und soll frühestens 2004 in einer größeren Menge verfügbar sein. Um auch künftig Schritt halten zu können, wird ATI aber beim R350 dafür sorgen, dass er später auch mit DDR-2-Speicher zurecht kommt.

Die Prognose von den britischen Kollegen: Grafikkarten mit dem R350 werden leiser sein, da keine so aufwendige Kühlung wie bei der Geforce FX notwendig ist, weniger Strom benötigen und vor allem günstiger sein. Die 128-Megabyte-Version der R350-Karten soll um die 400 Euro kosten.

Test: Nvidias Geforce FX (PC-WELT Online, 27.01.2003)

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