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Quicken 2014 wird schlanker und mobil

20.03.2013 | 15:18 Uhr |

Lexware hat seine Finanzsoftware Quicken in der Version 2014 vorgestellt. Die Benutzeroberfläche wurde deutlich verschlankt und erschlägt den Kunden nicht mehr mit zu vielen Menü-Punkten. Zudem kann man Quicken 2014 auch vom Smartphone aus nutzen.

Übersichtlicheres Frontend
Mit Quicken von Lexware kann man Online-Banking erledigen, die Kurse von Wertpapieren und Fonds beobachten (jedoch keine Aktien/Fondsanteilen kaufen oder verkaufen) und die gesamte Finanz- und Haushaltsplanung stemmen. Das war schon bei der Vorgängerversion so und ist bei der jetzt neu vorgestellten Version Quicken 2014 nicht anders. Ganz anders ist dagegen die Benutzeroberfläche – diese hat Lexware deutlich ausgedünnt. Ein Anwender, der zum ersten Mal Quicken verwendet, soll sich nun schneller zurecht finden und seine Bankverbindungen mit wenigen Schritten eintragen können.

Quicken Kontoaufruf
Vergrößern Quicken Kontoaufruf
© Lexware

Automatisch holt Quicken die Umsätze von den Konten ab, kategorisiert diese (was zu einem großen Teil automatisch passiert) und zeigt sofort in Diagrammform an, wofür das Geld in den letzten Monaten ausgegeben wurde. Die von Quicken vorgeschlagenen Kategorien können Sie anschließend beliebig bearbeiten und dabei auch die Zahlungsvorgänge von Hand kategorisieren, bei denen der Kategorisierungs-Automatismus von Quicken gescheitert ist.

Quicken-Cockpit
Vergrößern Quicken-Cockpit
© Lexware

Das neue, zentrale Finanz-Cockpit stellt unter anderem sämtliche Konten aller angelegten Banken, Wertpapier-Depots, Kredite, Bauspar- und Rentenverträge sowie Paypal-Konten dar.
 
Neue Sicherheits-Architektur: Promon Shield
Die zweite wichtige Neuerung betrifft das wichtige Thema Sicherheit. Haufe-Lexware hat das neue Quicken 2014 zusätzlich mit der Security-Software Promon Shield ausgestattet, die das Finanzprogramm vor Hacker-Angriffen, Trojanern und Key-Loggern schützen soll.

Quicken Mobile
Vergrößern Quicken Mobile
© Lexware

Smartphone-App Quicken mobile
Alles wird mobil – auch Quicken. Denn mit der Version 2014 hat Lexware erstmals auch eine Smartphone-App für Quicken vorgestellt: Quicken mobile. Praktisch: Über einen Cloudserver werden alle Eingaben in der App mit denen in der Desktopanwendung abgeglichen – und umgekehrt. Sie sind also auf dem PC und auf dem Smartphone immer auf dem aktuellen Stand, unabhängig davon, auf welchem Gerät Sie welche Daten eingeben haben. Die App ist aber nicht zur Vorgängerversion von Quicken kompatibel.
 
Lexware will Quicken mobile in Kürze im Apple-iTunes-Store und auf Google Play anbieten. Sie lässt sich auch unabhängig von Quicken 2014 als Stand-alone-App verwenden.
 
Zwei Versionen
Lexware verkauft Quicken 2014 in zwei Varianten: Als Quicken 2014 und als Quicken Deluxe 2014. Letztere bietet zusätzlich eine Zusatzlizenz für den Zweitrechner, eine Inventarverwaltung, QuickOrganizer – eine Verwaltung für wichtige Dokumente, Passwörter und Anweisungen für den Notfall – und
weitere Finanz-Tools.
 
Seit Ende 2012 vertreibt Haufe-Lexware aus lizenzrechtlichen Gründen das Produkt Quicken Home&Business nicht mehr. Bisherige Anwender von Quicken Home&Business können ihre gewohnten Business-Funktionalitäten über die Datenübernahme der Home&Business-Datenbank in Quicken Deluxe 2014 weiterhin nutzen.
 
Preise und Verfügbarkeit
Quicken 2014 und Quicken Deluxe 2014 sind ab Mitte April 2013 verfügbar. Quicken 2014 kostet 49,99 Euro, das Update 39,99 Euro. Für Quicken Deluxe 2014 muss  man 74,99 Euro hinlegen, für das Update 59,99 Euro. Quicken 2014 kann innerhalb von vier Wochen bei Nichtgefallen zurückgegeben werden.
 
Quicken läuft auf Rechnern ab Windows XP mit SP3. Die speziellen Touchscreenfunktionen von Windows 8 unterstützt Quicken 2014 nicht.

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