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Queen fordert härtere Strafen für Hacker

05.06.2014 | 18:06 Uhr |

In ihrer Rede fordert Queen Elizabeth II härtere Strafen für Hacker in Großbritannien. Cyber-Kriminelle könnten sogar lebenslänglich ins Gefängnis wandern.

Cyber-Kriminelle und Hacker werden in Großbritannien derzeit nach dem 1990 verabschiedeten Computer Misuse Act bestraft. Queen Elizabeth II forderte in ihrer Rede in dieser Woche eine Überarbeitung der Gesetzesgrundlage.

So sollen Hacker-Angriffe zum Zwecke der Wirtschaftsspionage oder Attacken, durch die Menschen zu Tode kommen und die die nationale Sicherheit ernsthaft gefährden, künftig härter bestraft werden.

Die Forderung stößt jedoch nicht bei allen auf Zuspruch. So sehen sich beispielsweise Sicherheitsforscher als unfreiwillige Zielscheibe dieser möglichen neuen Regelungen. Sollte das bestehende Gesetz tatsächlich auf Hacker ausgeweitet werden, würden auch sie ins Raster fallen. Als Resultat würden vielleicht Sicherheitslücken wie der Hearbleed-Bug nicht mehr aufgedeckt werden.

Die dümmsten Hacker der IT-Geschichte

Für Hacker, die in Großbritannien der Wirtschaftsspionage für schuldig befunden werden, würde die neue Regelung eine Erhöhung der Strafe von zehn auf 14 Jahre bedeuten. Wer bei einem Angriff die nationale Sicherheit gefährdet, müsste sogar mit einer lebenslangen Haftstrafe rechnen.

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