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Sony Ericsson weiter tief in der Verlustzone

Sony Ericsson hat seine Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2009 veröffentlicht und muss einen Verlust von 198 Millionen Euro ausweisen. Der angeschlagene Handy-Hersteller steckt weiterhin tief in den roten Zahlen, es ist bereits das vierte Verlustquartal in Folge.

Im dritten Quartal 2009 wurden weltweit 14,1 Millionen Handys von Sony Ericsson verkauft. Innerhalb eines Jahres hat sich der Absatz fast halbiert, damals konnte das Unternehmen noch 25,7 Millionen Geräte verkaufen. Im Vergleich mit dem zweiten Quartal 2009 stieg der Handy-Absatz um 2 Prozent. Der Umsatz sank allerdings leicht auf 1,6 Milliarden Euro. Der Grund für die Differenz von steigendem Absatz und sinkendem Umsatz ist der starke Preisverfall, mit dem Sony Ericsson kämpfen muss. Innerhalb von nur drei Monaten sank der Durchschnittspreis für ein Handy des Herstellers von 122 auf 114 Euro.

Der scheidende Unternehmenschef Dick Komiyama gab bei der Präsentation der Geschäftszahlen einen optimistischen Ausblick. Er glaubt, dass die internen Umstrukturierungen und Sparprogramme langsam Wirkung zeigen. Außerdem wurde die Marke Sony Ericsson neu positioniert und sei jetzt optimal aufgestellt, um den Markstart der neuen Handys Satio und Aino zu unterstützen.

Das Unternehmen prognostiziert, dass der weltweite Handy-Absatz im Jahr 2009 um 10 Prozent sinken wird. Sony Ericsson schätzt die Lage damit noch düsterer ein, als Konkurrent Nokia, der nur noch von einem Rückgang von 7 Prozent ausgeht. Seinen Anteil am globalen Handy-Markt beziffert Sony Ericsson mit fünf Prozent. Vor einem Jahr waren es noch 8 Prozent.

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