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RIM rosig, Palm knallrot

18.12.2009 | 12:28 Uhr |

Die Smartphone-Hersteller Research In Motion (RIM) und Palm haben fast gleichzeitig ihre Bilanz für das vergangene Geschäftsquartal veröffentlicht, das am 28. und 27. November 2009 endete. Der Geschäftserfolg unterscheidet sich allerdings erheblich.

Während der Blackberry-Hersteller höchst profitabel ist, erwirtschaftet der PDA-Pionier trotz Einführung der neuen Modelle Pre und Pixi weiterhin Verluste.

In den Monaten September bis November hatte RIM 3,92 Milliarden US-Dollar Einnahmen (2,45 Milliarden Euro), ein Anstieg von 41 Prozent im Jahresvergleich. Der Gewinn betrug 628 Millionen Dollar (436 Millionen Euro). Die Blackberry-Smartphones trugen zu etwa 82 Prozent zu dem guten Ergebnis bei, 14 Prozent entfielen auf Dienste, 2 Prozent auf Software und weitere 2 Prozent auf andere Einnahmen. Das Unternehmen verkaufte von September bis November 10,1 Millionen Endgeräte und konnte seine Nutzerbasis bei Blackberry-Services auf rund 36 Millionen erweitern.

Die Zahlen von Palm sind dagegen weniger rosig als vielmehr knallrot. Im vergangenen Jahresviertel erwirtschaftete das Unternehmen einen Verlust von 85,4 Millionen Dollar (59,3 Millionen Euro), trotz der Einführung neuer Modelle wie den WebOS-Smartphones Pre und Pixi . Im Quartal zuvor betrug der Verlust 508,6 Millionen Dollar, allerdings war darin auch eine Steuerforderung in Höhe von 396,7 Millionen Dollar eingerechnet. Ohne die Zahlungen an das Finanzamt hätte das Minus nur 110,9 Millionen Dollar betragen. Palm verkaufte von September bis November insgesamt 783.000 Smartphones, fünf Prozent weniger als im Quartal zuvor. Viele davon liegen allerdings noch immer in den Lagern von Händlern und Netzbetreibern. Nur rund 573.000 Geräte gingen über die Ladentheke. Das sind rund 29 Prozent weniger als von Juni bis August.

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