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Palm übertrifft Erwartungen

Palm hat in den letzten drei Monaten insgesamt 823.000 Smartphones verkauft, das sind 134 Prozent mehr als Vorquartal - aber 30 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Ein Großteil dieser Verkäufe entfallen auf das neue WebOS-Smartphone Palm Pre, den Hoffnungsträger des kriselnden Unternehmens.

Der Verlust im ersten Geschäftsquartal 2010 (Juni-August 2009) vervierfachte sich auf 165 Millionen Dollar, umgerechnet etwa 112 Millionen Euro. Der Umsatz stürzte um mehr als 80 Prozent auf 68 Millionen Dollar ab. Analysten hatten aber mit viel schlimmeren Zahlen gerechnet. "Wir machen bei Palms Umbau signifikante Fortschritte" kommentierte Konzernchef John Rubinstein das Quartalsergebnis. An der Börse legte die Aktie von Palm nach Bekanntgabe der Zahlen kräftig zu.

Palm setzt in Zukunft ausschließlich auf sein neu entwickeltes Betriebssystem WebOS. Das Unternehmen hat jetzt angekündigt, keine Smartphones mehr mit Windows Mobile zu entwickeln. Sein bisher einziges WebOS-Smartphone Palm Pre, das in den USA seit Juni 2009 auf dem Markt ist und in Deutschland ab Oktober exklusiv von o2 angeboten wird, erhält in Kürze Verstärkung vom Barrenhandy Pixi. Das Gerät wurde vor einer Woche vorgestellt. Es wird zunächst nur über den US-amerikanischen Netzbetreiber Sprint verkauft.

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