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E-Plus hat mehr Kunden bei sinkenden Umsätzen

27.10.2009 | 14:17 Uhr |

Die Geschäftszahlen zeigen, dass E-Plus zwar mit seiner Niedrigpreisstrategie weiterhin erfolgreich ist, aber gleichzeitig unter den damit verbundenen Ansprüchen seiner Kunden leidet.

Wer mit E-Plus telefoniert, will sparen und das bekommt der Netzbtreiber gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise zu spüren. Er konnte in den letzten zwölf Monaten fast 1,7 Millionen neue Kunden gewinnen – aber der durchnittliche Umsatz pro Kunde (ARPU) sank im Jahresvergleich um 13 Prozent von 16 auf 14 Euro. E-Plus-Kunden geben immer weniger Geld fürs Telefonieren aus.

Der Gesamtumsatz inklusive Endgeräteverkäufen und sonstigen Erträgen lag im dritten Quartal bei 819 Millionen Euro. Im dritten Quartal 2008 konnte E-Plus noch 840 Millionen Euro ausweisen. Das EBITDA (Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen) stieg im gleichen Zeitraum um 3,3 Prozent auf 347 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge erreichte 42,4 Prozent.

Zum 30. September 2009 zählte das Unternehmen, zu dem die Marken simyo und Base gehören, 18,7 Millionen Kunden. In den vergangenen zwölf Monaten hat die E-Plus Gruppe rund 1,7 Millionen zusätzliche Nutzer für die eigenen Marken und über Kooperationspartner hinzugewonnen – 477.000 davon im abgelaufenen dritten Quartal. Während der ARPU um 13 Prozent von 16 auf 14 Euro sank, stieg der Anteil der Datenumsätze am ARPU von 23 auf 28 Prozent. Es ist dahr nur konsequent, wenn E-Plus jetzt ankündigt, "weiter in den Netzausbau und hier insbesondere in den Aufbau schneller Datennetze" zu investieren. Gleichzeitig betonte E-Plus-Chef Thorsten Dirks aber: "Die Profitabilität ist und bleibt für die E-Plus Gruppe im Fokus."

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