1959862

Quanta produziert ab Juli die iWatch

20.06.2014 | 09:26 Uhr |

Das taiwanische Unternehmen Quanta soll im Juli die Massenproduktion der iWatch beginnen. Angeblich will Apple im ersten Jahr 50 Millionen Exemplare seiner Smartwatch verkaufen.

Die sagenumwobene iWatch – Apples Antwort auf die mittlerweile zahlreich erhältlichen Smartwatches diverser Hersteller wie beispielsweise Samsung – soll ab Juli 2014 produziert werden. Das berichten diverse amerikanische und asiatische Medien unter Berufung auf Industrie-nahe Quellen. Demzufolge soll das taiwanische Unternehmen Quanta die erste Serie der iWatch bauen.
 
Quanta fertigt bis jetzt für Apple bereits Macbooks und iPods. Also zwei Produktreihen, die stagnieren oder sich sogar deutlich im Abschwung befinden. Mit der iWatch würde Quanta aber mit einem Schlag ein wahrscheinliches Boom-Produkt zur Produktion bekommen.
 
Derzeit soll Quanta eine Vorserie der iWatch fertigen. Quanta soll dann ab Juli der Hauptproduzent der iWatch werden und rund 70 Prozent der Produktion stemmen. Sofern die Gerüchte zutreffen, soll Apple die iWatch ab Oktober verkaufen. Den Industrie-nahen Quellen zufolge rechne Apple mit 50 Millionen verkauften iWatches im ersten Jahr.
 
Die iWatch, deren Marktstart und Namen Apple bis heute überhaupt nicht bestätigt hat, soll ein 2,5 Zoll großes Touchscreen-Display besitzen und sich kabellos aufladen lassen.

So stellt sich Todd Hamilton von unserer US-Schwesterpublikation Techhive die iWatch vor. Die Darstellung ist absolut hypothetisch und nicht von Apple bestätigt.
Vergrößern So stellt sich Todd Hamilton von unserer US-Schwesterpublikation Techhive die iWatch vor. Die Darstellung ist absolut hypothetisch und nicht von Apple bestätigt.
© Todd Hamilton

Über den Funktionsumfang der iWatch kann man nur spekulieren. Sie dürfte wie alle Smartwatches sowohl über eigenständige Funktionen verfügen als auch einige Features bereitstellen, die nur in Zusammenhang mit einem gekoppelten Smartphone möglich sind. Wie beispielsweise das Anzeigen von Nachrichten und Mails oder eine Sprachchat-Funktion. Den Quellen zufolge muss auf allen Geräten, die sich mit der iWatch koppeln lassen, iOS laufen.

Den Touchscreen für die iWatch soll angeblich LG Display liefern. Zumindest für die erste Charge soll LG der ausschließliche Bildschirm-Lieferant sein. Ein Sensor zum Erfassen des Herzschlags des Trägers soll ebenfalls verbaut sein – Gesundheitsfunktionen wie Pulsmesser sind ein typisches Feature von Smartwatches. Möglicherweise liefert das in Singapur beheimatete Unternehmen Heptagon diesen Sensor. Zumindest steht dieser Sensor-Hersteller auf der Zuliefererliste für die iWatch, wie die Quellen behaupten.
Apple hat alle bisherigen Spekulationen zur iWatch nicht bestätigt. Quanta, LG Display und Heptagon hüllen sich ebenfalls in Schweigen.

Unter Analysten und Marktbeobachtern herrscht weitgehende Übereinstimmung darin, dass Smartwatches das dominierende Gadget der Zukunft sein dürften.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1959862