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Qualitätssicherung bei VoIP

07.12.2005 | 14:53 Uhr |

Um die Sprachqualität von VoIP-Verbindungen zu verbesser wollen AVM und Iptelorg enger zusammenarbeiten.

AVM und Iptelorg wollen das Qualitätssicherungssystem für die Internettelefonie weiter ausbauen. Dazu haben beide Unternehmen heute die Intensivierung ihrer Zusammenarbeit auf diesem Gebiet angekündigt. Angesichts rasant wachsender VoIP-Teilnehmerzahlen gewinnt eine effiziente Qualitätssicherung zunehmend an Bedeutung, so die Unternehmen. Vorgesehen ist, dass das VoIP-Endgerät, die FRITZ!Box (AVM), am Ende jedes Internettelefonates qualitätscharakterisierende Werte an den vermittelnden SIP-Server, in diesem Falle den SIP Express Router (SER, Iptelorg) übermittelt.

Der SER bereitet diese Daten vollständig anonymisiert auf und ermöglicht eine detaillierte statistische Auswertung der Sprachgüte des VoIP-Netzwerks. Der Auswertung zugrunde liegen die Anzahl an Paketverlusten in Sende- und Empfangsrichtung sowie Delay und Jitter der Einzelverbindungen. Die Qualitätsmessung ist damit nicht auf Stichproben beschränkt. Dadurch kann auf VoIP-Anbieterseite in Echtzeit ein präzises Bild der Netzqualität gewonnen werden. Dank der Flexibilität der VoIP/SIP-Architektur ist eine Integration der QoS-Monitoring-Funktionen ohne Infrastrukturänderungen möglich.

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