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Prozessoren und Speicher knapp

23.06.2000 | 17:27 Uhr |

Die Preise für Speicherbausteine, Prozessoren und Display-Elementen ziehen kräftig an. Der Grund: Die Nachfrage übersteigt in zunehmendem Mass das Angebot. Für die zweite Jahreshälfte soll sich die Knappheit sogar noch verschlimmern, Abhilfe ist nicht in Sicht.

Die Preise für Speicherbausteine, Prozessoren und Display-Elementen ziehen kräftig an. Der Grund: Die Nachfrage übersteigt in zunehmendem Mass das Angebot. Für die zweite Jahreshälfte soll sich die Knappheit sogar noch verschlimmern, Abhilfe ist nicht in Sicht.

Die Versorgung mit Prozessoren, LCD-Displays und Speicherbausteinen wie DRAM oder SDRAM gerät zunehmend in Gefahr. Schon jetzt sind die Kapazitäten der Hersteller ausgereizt. Die Nachfrage steigt jedoch weiter, und mit einer Verbesserung vor Ablauf eines Jahres ist nicht zu rechnen. Betroffen ist davon vor allem der Markt für Speicherelemente. "Die DRAM-Industrie geht einem Engpass entgegen", bestätigt auch Farhad Tabrizi, Vizepräsident von Hyundai Electronics Industries.

Deutlich zeichnet sich die heranziehende Krise an der Preisentwicklung ab. Der Preis für 64 Mbit SDRAM ist in den Vereinigten Staaten seit Februar um vier Dollar auf 8,64 Dollar gestiegen.

Während Samsung dieser Tage den zehnmillionsten DRAM-Chip feierte, müssen die Produktionstermine für viele Technologieprodukte verschoben werden, die auf Speicher- oder Display-Elementen basieren. (PC-WELT, 23.06.2000, meh)

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