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AMD stellt neue A-Serien APUs vor

02.10.2012 | 13:43 Uhr |

AMD launcht heute seine neue Generation der A-Serien-APUs vor, die über eine verbesserte Prozessorarchitektur, höhere Taktraten und eine starke integrierte Grafik verfügt. Ein günstiger Preis soll die Chips zusätzlich attraktiv machen.

AMD verspricht bei seinen neuen APUs (Codename Trinity) höhere Geschwindigkeiten, mehr Prozessorkerne und eine leistungsfähigere Grafik dank integrierter Radeon-HD-7000-Grafikkerne . Preislich bewegen sich die APUs (Accelerated Processing Unit) zwischen 53 und 122 US-Dollar, also etwa 41 und 95 Euro. Finale empfohlene Verkaufspreise für den deutschen Markt gibt es noch nicht.

Die neuen APUs der A-Serie

AMD möchte mit den neuen Prozessoren sowohl Desktop-PCs, HTPCs und auch Rechner in kleinen Formfaktoren ausstatten. Als Zielgruppe denkt der Chip-Bauer an Do-it-yourself-PC-Bastler, Mainstream-Gamer und Verkäufer. Die unter dem Codenamen Trinity entwickelte Prozessorgeneration ist nach Llano die zweite und soll im vergleichbaren Preissegment die beste Preis-Leistung bieten.

Käufer der neuen A-Serie erhalten auch Zugriff auf die AMD AppZone , einer Auflistung von Software und Spielen, die besonders gut von der Rechenkraft der APUs profitieren sollen. Des Weiteren unterstützt die Grafik DirectX 11 und die Multi-Monitor-Technik Eyefinity ist ebenfalls mit an Bord. AMDs Corporate Vice President der Desktop- und Komponenten-Sparte Leslie Sobon bezeichnet die neuen A-Serien-APUs als eine gute Kombination aus Rechengeschwindigkeit, mehreren Rechenkernen und Grafik auf dem Niveau einer diskreten Grafikeinheit sowohl für Enthusiasten als auch Gamer. Die APU soll schon reichen, um Spiele in Full-HD flüssig wiedergeben zu können.

Technische Spezifikationen der A-Serie

In folgender Tabelle listet AMD die sechs neuen Modelle im Detail auf. Alle Versionen basieren auf der Piledriver-CPU-Architektur - kurz zusammengefasst ist das eine verbesserte Variante der Bulldozer-Architektur . Allerdings besitzen die neuen APUs nur noch einen zweistufigen Pufferspeicher anstatt drei. Die Chipgröße kommt auf 246 Quadratmillimeter, auf der AMD rund 1,3 Millionen Transistoren verbaut. Mit der zweiten Generation der A-Serie ist auch ein neuer Sockel fällig, der die Bezeichnung FM2 trägt. Des Weiteren gibt es auch die neuen Chipsätze A55, A75 und A85X. Die APUs lässt der Hersteller im 32-Nanometer-Verfahren fertigen.

Die Unterschiede zwischen den neuen APUs.
Vergrößern Die Unterschiede zwischen den neuen APUs.

Auch neue Techniken hat die A-Serie mit an Bord. So sorgt Turbocore 3.0 für eine vollautomatische Anpassung der Taktraten der GPU und CPU in drei Stufen, je nach Auslastung des Systems. Mit der Option Dual Graphics dürfen Anwender die integrierte Grafik mit der dedizierten Radeon-Grafikkarte in einen asymmetrischen Verbund schalten. AMD verspricht dadurch ein Leistungsplus von bis zu 75 Prozent, abhängig von der verwendeten APU und Grafikkarte. Mit AMD Memory Profiles läuft der Speichertakt der GPU auf höheren Taktraten, der Anwender selbst kann die Funktion ein- oder ausschalten. Wer gern übertaktet kann sich freuen: Alle APUs sind ab Werk bereits entsperrt und können zum Beispiel über AMD Overdrive auf bis zu 6,5 GHz übertaktet werden.

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