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Studis wollen ihre persönlichen Daten nicht verkauft sehen

21.01.2008 | 13:41 Uhr |

Die Ankündigung von StudiVZ, persönliche Daten an Werbekunden zu verhökern, sorgt bei den Mitgliedern für Aufruhr.

Personalisierte Werbung soll die Kassen des Internetportals weiter füllen, das laut eigenen Angaben seit dem Jahreswechsel profitabel ist. Klassische Werbebanner brachten bisher nur wenig ein. Boykottaufrufe und Namensfälschungen erschweren jedoch die kommerzielle Verwertung der persönlichen Informationen, berichtet die Zeitung "Die Welt".

Die neuen Datenschutzbestimmungen, die StudiVZ erlauben, mit den Userdaten Geld zu verdienen, sind bei den Mitgliedern offensichtlich auf starke Ablehung gestoßen. 20.000 Mitglieder haben sich bereits zu Protestgruppen zusammengeschlossen. Viele informieren ihre Freunde über die neuen AGB und weisen auf die Möglichkeit hin, die personalisierte Werbung zu verbieten. "Ja Mensch, die hammse ja fei gut versteckt", ist in einem weitergeleiteten Kommentar auf zahllosen Nutzerprofilen über die Datenschutzeinstellungen zu lesen.

Viele wehren sich auch auf unkonventionelle Art und geben sich Phantasienamen wie "P.T. da Boy" oder "Apunkt Ppunkt". An manchen Universitäten verwenden bis zu 30 Prozent der Studenten falsche Namen. "Der Trend zur Namensfälschung ist rückläufig", meint jedoch StudiVZ-Chef Marcus Riecke.

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