17.11.2011, 20:01

Michael Söldner

Protest

Occupy-Gruppe will Flash-Plugins stoppen

©adobe.com

Nach dem Protest gegen Banken in New York, London oder Chicago will sich nun eine Occupy-Gruppe gegen Adobes Flash Player wehren.
Die Protestgruppe Occupy Flash entstand aus wenigen unabhängigen Web-Entwicklern, die Adobes Vorherrschaft durch den weltweit genutzten Flash Player kritisierten. Als Hauptgründe gegen diese bereits seit 15 Jahren etablierte Technologie führt Occupy die Fehleranfälligkeit, die ständig nötigen Sicherheitsupdates sowie die Inkompatibilität mit vielen mobilen Endgeräten an.

Occupy Flash sieht die Zeit für neue Standards wie HTML5 gekommen, die auch ohne zusätzliche Plugins funktionieren und somit sogar offline genutzt werden könnten. Als erste Gegenmaßnahme gegen die aktuelle Vorherrschaft von Adobes Flash bittet die Gruppe alle Nutzer, die entsprechenden Plugins zu deaktivieren oder Flash gleich komplett zu deinstallieren.
Dadurch wären zwar einige Internet-Inhalte nicht mehr nutzbar, doch durch diesen Schritt würde den Entwicklern signalisiert, dass sie sich nicht von Adobe zur Nutzung der veralteten Technik zwingen lassen müssten. Für unerfahrene Nutzer stehen auf dem Webangebot von Occupy Flash daher entsprechende Anleitungen für eine Deaktivierung von Flash im Browser bereit.

Die Initiatoren sehen durch Flash die Gefahr einer Zweiklassen-Gesellschaft im Internet. Auf den meisten Tablets oder mobilen Endgeräten sei die Nutzung von Adobes Technologie schlichtweg nicht möglich, entsprechend würde die Kommunikation zwischen den Menschen durch diesen Umstand erschwert.
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